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Von der D-Jugend aufs Großfeld

Der Jahrgang 2013 vor einem neuen Kapitel

Artikel vom 27. Oktober 2026

Der Artikel wird präsentiert von:

    Hinter unserem Jahrgang 2013 liegt eine ereignisreiche Saison 2025/26. Sie war geprägt von sportlichen Erfolgen, unterschiedlichen Entwicklungsschritten und einigen Herausforderungen, aus denen wir wichtige Erkenntnisse für die Zukunft mitnehmen.

    Mit dem Start in die neue Saison 2026/27 beginnt für alle Spieler ein neuer Abschnitt: das Großfeld!

    Die D1: Zwei Titel und noch Luft nach oben

    Sportlich kann die D1 auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Mit dem Gewinn der Hallenkreismeisterschaft und des Kreispokals konnte die Mannschaft zwei offizielle Titel feiern. Dazu kam der Turniersieg beim Budenzauber des DFC.

    In der Kreisoberliga beendete das Team die Saison auf dem vierten Platz. Angesichts der sportlichen Möglichkeiten wäre dort vielleicht noch mehr drin gewesen.

    Fehlende Konstanz, die Chancenverwertung und unterschiedliche Leistungen von Spiel zu Spiel waren ebenso Themen wie die Einstellung in einzelnen Situationen und die Trainingsbeteiligung.

    Gleichzeitig gehört es zur Entwicklung im Kinder- und Jugendfußball, dass Fortschritte nicht geradlinig verlaufen. Gute Phasen wechseln sich mit schwierigeren Abschnitten ab, und nicht alle Spieler entwickeln sich zur gleichen Zeit. Entscheidend ist, diese Schwankungen richtig einzuordnen, aus ihnen zu lernen und die vorhandenen Möglichkeiten Schritt für Schritt besser auszuschöpfen.

    Die beiden Titel sind ein schöner Beleg für die Qualität der Mannschaft. Der vierte Platz in der Liga zeigt zugleich, dass sportlich noch Potenzial vorhanden ist.

    Die D3: Entwicklung ermöglichen und Herausforderungen annehmen

    Neben der D1 ging der Jahrgang mit einer D3 an den Start. Die Entscheidung, zwei Mannschaften zu bilden, war aus sportlicher Sicht und mit Blick auf die individuelle Entwicklung der Spieler notwendig. Die unterschiedlichen Leistungsstände und Entwicklungsbedürfnisse innerhalb des Jahrgangs machten es sinnvoll, möglichst vielen Spielern passende Bedingungen und regelmäßige Spielpraxis zu ermöglichen.

    Die Umsetzung war allerdings nicht immer einfach. Die Kaderplanung und die Verteilung der Einsatzzeiten stellten uns vor Herausforderungen. Hinzu kamen zahlreiche Abmeldungen vor Spielen der D3, wodurch die Planung und Durchführung des Spielbetriebs erschwert wurden. Für eine Mannschaft braucht es nicht nur ausreichend Spieler, sondern auch Verbindlichkeit und die Bereitschaft, gemeinsame Termine als Teil des Mannschaftssports wahrzunehmen.

    Auch wenn die Aufteilung sportlich sinnvoll war, ist es uns nicht immer gelungen, den Zusammenhalt des gesamten Jahrgangs gleichermaßen zu stärken. Die unterschiedlichen Mannschaften, Leistungsstände und Erwartungen machten es nicht immer einfach, alle Spieler als gemeinsamen Jahrgang zusammenzuführen. Rückblickend nehmen wir daraus mit, dass die Förderung einzelner Spieler und die Entwicklung eines gemeinsamen Jahrgangs gleichermaßen Aufmerksamkeit benötigen.

    Im Verlauf der Saison zeigte sich zudem, dass die Voraussetzungen für eine Teilnahme der D3 am regulären Spielbetrieb nicht dauerhaft gegeben waren. Deshalb wurde die Mannschaft nach der Hinrunde aus dem Spielbetrieb abgemeldet.

    Damit war die Saison für die Spieler aber nicht beendet. Für die Rückrunde organisierten wir eine eigene Spielrunde, in der die Spieler weiter Fußball spielen und Wettkampferfahrung sammeln konnten.

    Diese Runde schloss die D3 mit einem starken zweiten Platz unter sechs Mannschaften ab.

    Das Ergebnis ist ein schöner Abschluss und zeigt, dass die Mannschaft auch unter veränderten Rahmenbedingungen sportlich erfolgreich sein konnte. Vor allem aber blieb das Ziel bestehen, die Spieler individuell zu fördern und den Zusammenhalt innerhalb des Jahrgangs zu stärken.

    Die Erfahrungen aus der vergangenen Saison nehmen wir mit. Eine zweite Mannschaft kann wichtige Entwicklungsmöglichkeiten schaffen. Gleichzeitig braucht es dafür eine passende Organisation, verlässliche Rahmenbedingungen und eine Kaderplanung, die sich immer wieder an den tatsächlichen Voraussetzungen orientiert.

    Entwicklung braucht Einsatz

    Ein weiterer Punkt, den wir aus der vergangenen Saison mitnehmen, betrifft die Trainingsbeteiligung und den Einsatz im Training. Viele Spieler haben noch Entwicklungsmöglichkeiten, die sie bislang nicht vollständig ausschöpfen. Dafür braucht es regelmäßige Teilnahme und die Bereitschaft in jeder Trainingseinheit engagiert mitzuarbeiten.

    Talent und Potenzial sind wichtige Voraussetzungen. Entscheidend ist aber auch, was jeder Einzelne bereit ist, dafür zu investieren. Die Entwicklung verläuft bei Kindern unterschiedlich und nicht geradlinig. Umso wichtiger ist es, dranzubleiben, aus Fehlern zu lernen und die eigenen Möglichkeiten konsequent zu nutzen.

    Ein Jahrgang, gemeinsame Erlebnisse

    Trotz der Aufteilung in D1 und D3 blieb der Jahrgang 2013 eine gemeinsame Einheit. Das zeigte sich nicht nur bei Turnieren, sondern auch bei gemeinsamen Erlebnissen außerhalb des regulären Spielbetriebs.

    Beim Wintercup trat eine gemischte Mannschaft aus D1- und D3-Spielern an und konnte das Turnier gewinnen. Auch die gemeinsame Weihnachtsfeier in Schwaan und die gemeinsame Abschlussfahrt nach Arendsee gehörten zu den Erlebnissen, die über den sportlichen Alltag hinausgingen.

    Solche Erfahrungen sind wichtig. Fußball besteht nicht nur aus Tabellenplätzen und Ergebnissen, sondern auch aus Gemeinschaft, Freundschaften und dem Gefühl, zu einem Jahrgang zu gehören – unabhängig davon, in welcher Mannschaft ein Spieler eingesetzt wird.

    Der nächste Schritt: Gemeinsam auf das Großfeld

    Mit der Saison 2026/27 beginnt für den Jahrgang ein neuer Abschnitt. Alle Spieler des Jahrgangs 2013 sind in die C2 gewechselt und spielen nun gemeinsam auf dem Großfeld.

    Der Übergang bringt neue Anforderungen mit sich. Die Räume werden größer, die Wege länger und die taktischen sowie körperlichen Herausforderungen verändern sich. Für die Spieler geht es zunächst darum, sich mit den neuen Bedingungen vertraut zu machen und die nächsten Entwicklungsschritte zu gehen.

    Der Start stimmt uns positiv. In den Testspielen wurden bewusst viele Spieler eingesetzt, um möglichst vielen von ihnen Erfahrungen auf dem Großfeld zu ermöglichen. Dabei zeigt sich bereits, dass einige Spieler die neuen Möglichkeiten nutzen und sportlich auf sich aufmerksam machen.

    Besonders erfreulich ist, dass kein Spieler den Jahrgang verlassen hat und wir weitere Spieler für unsere Mannschaft gewinnen konnten. Mit einem Kader von insgesamt 32 Spielern ergeben sich viele Möglichkeiten, aber auch neue Herausforderungen. Es gilt, den unterschiedlichen Leistungsständen gerecht zu werden, möglichst vielen Spielern Spielpraxis zu ermöglichen und gleichzeitig die sportliche Entwicklung der gesamten Mannschaft voranzutreiben.

    Nun gilt es, aus dieser großen Gruppe eine geschlossene Mannschaft zu formen, in der jeder Einzelne seine Möglichkeiten nutzt und seinen Beitrag zur gemeinsamen Entwicklung leistet.

    Gute Zusammenarbeit als Grundlage

    Auch die Zusammenarbeit mit der C1 funktioniert sehr gut. Beide Mannschaften orientieren sich an denselben Spielprinzipien von Advance Football. Das schafft eine gemeinsame Grundlage und erleichtert es den Spielern, sich innerhalb des Vereins weiterzuentwickeln.

    Unterschiedliche Mannschaften und individuelle Leistungsstände gehören zum Fußball dazu. Umso wichtiger ist es, gemeinsame Ziele zu verfolgen, die Entwicklung der Spieler im Blick zu behalten und ihnen passende Möglichkeiten zu bieten.

    Unser Blick nach vorn

    Für die laufende Saison stehen zunächst zwei Ziele im Mittelpunkt: möglichst vielen Spielern eine weitere sportliche Entwicklung zu ermöglichen und den gesamten Jahrgang zusammenzuhalten.

    Der Wechsel auf das Großfeld ist dabei nicht nur eine neue Spielform, sondern auch eine neue Chance. Die Erfahrungen aus der vergangenen Saison haben gezeigt, dass Entwicklung Zeit braucht, nicht immer gleichmäßig verläuft und gute Ergebnisse allein nicht alles aussagen.

    Wir wollen an den sportlichen Erfolgen anknüpfen, aus den Schwierigkeiten lernen und den Jahrgang als Gemeinschaft weiterentwickeln. Dabei geht es nicht nur darum, welche Ergebnisse am Ende auf der Anzeigetafel stehen, sondern auch darum, wie sich jeder einzelne Spieler und die Mannschaft insgesamt entwickeln.

    Die Saison 2025/26 hat uns Erfolge beschert, aber auch wichtige Aufgaben aufgezeigt. Jetzt beginnt das nächste Kapitel – gemeinsam als C2 des Doberaner FC.

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