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KEIN VORBEIKOMMEN AN TORHÜTER SVEN SCHEIBNER: DOBERANER FC BEJUBELT DERBYSIEG

DFC-Torhüter glänzt beim 1:0-Sieg über den FSV Kühlungsborn als sicherer Rückhalt.

Bad Doberan. Sven Scheibner holte sich nach dem Abpfiff viele Glückwünsche und Schulterklopfer ab. Der Fußball-Torhüter des Doberaner FC gehörte am Sonnabend zu den spielentscheidenden Akteuren im Derby gegen den FSV Kühlungsborn. Der Schlussmann sorgte mit mehreren Paraden dafür, dass sein DFC daheim das Lokalduell mit 1:0 (0:0) gewann. „Ich freue mich, dass ich meinem Team helfen konnte“, sagte Scheibner, der vor allem in der ersten Hälfte viel zu tun bekam.

Die Kühlungsborner dominierten von Beginn an das Geschehen, besaßen eine Reihe guter Tormöglichkeiten. Allerdings gingen die Gäste zu kläglich mit ihren Gelegenheiten um – oder fanden ihren Meister in Scheibner. FSV-Coach Jens Hillringhaus ärgerte sich über die mangelnde Chancenverwertung. „Wir hätten das Spiel bereits vor der Pause entscheiden müssen“, haderte der 47-Jährige.Im zweiten Durchgang ließ der Druck der FSV-Kicker nach. Einen folgenschweren Fehlpass leistete sich Abwehrmann Tommy Kelling in der 72. Minute. Er spielte den Ball in die Füße von Doberans André Grenz. Der Stürmer legte sich danach das Spielgerät vor und erzielte sehenswert per Fernschuss den Siegtreffer. DFC-Trainer Ronny Susa freute sich riesig über den ersten Erfolg der Münsterstädter gegen Kühlungsborn nach dem Landesliga-Aufstieg 2015. „Der Sieg ist etwas glücklich. Mich freut es für das Team, da wir die vergangenen Jahre immer mal nah dran waren, den FSV zu ärgern“, meinte der 37-Jährige.Ein Sonderlob sprach Susa für Sven Scheibner aus. Der Torhüter lieferte in der vergangenen Saison beim 2:2 in Kühlungsborn noch eine unglückliche Vorstellung, verschuldete beide Gegentore. Diesmal zeigte sich der Routinier als sicherer Rückhalt. „Als wir uns mit unseren beiden Torhütern vor einigen Wochen zusammengesetzt haben, fragte ich Sven, ob er gegen Kühlungsborn spielen will. Er entschied sich klar dafür und hat seine Sache sehr gut gemacht“, meinte Ronny Susa.

Torwart Scheibner gehört im DFC-Kader zu den Dauerbrennern im Verein. Das Fußballspielen erlernte der 33-Jährige beim SV Reinshagen. In der D-Jugend wechselte der Keeper nach Doberan. Bis auf eine Saison (2012/13) in der Verbandsliga beim SV Pastow blieb er dem Klub treu. „In der langen Zeit ist mir der DFC sehr ans Herz gewachsen“, sagte Scheibner, der vor einiger Zeit noch überlegt hatte, seine aktive Laufbahn zu beenden. „Mit fast 34Jahren habe ich darüber nachgedacht, da die Familie manchmal zu kurz kommt“, betonte Scheibner und ergänzte: „Aber alleine der Gedanke ans Aufhören hat mir eine Träne ins Auge gedrückt.“Durch den Sieg gegen den FSV bauten die Doberaner (8. Platz/jetzt 23 Punkte) ihren Vorsprung vor dem ersten Abstiegsrang auf elf Zähler aus. Die Kühlungsborner (4./40) verpassten es dagegen, den Rückstand zu Spitzenreiter Bölkower SV (48) zu verkürzen, der gestern mit 1:3 (1:2) beim FC Schönberg unterlag. „An der Tabellensituation hat sich für uns nicht viel verändert, wir haben nur eine Chance verpasst, näher an Bölkow heranzurücken“, sagte Jens Hillringhaus. Er glaubt, dass das Rennen um den Staffelsieg der Landesliga West in den direkten Duellen der Topteams entschieden wird. Der FSV muss jeweils noch gegen das Spitzentrio Bölkow, Dynamo Schwerin und FC Schönberg ran.

Doberaner FC: Scheibner – Garske, Capito, Baor, Düsing (65. Schweiz, 70. Gehrmann) – Heilemann – Zettl, Küter, Wiencke, Wähnke (76. Godejahn) – Grenz.
FSV Kühlungsborn: Schwanitz – Wilke, Kelling, Sibrins, Bartsch – Knorr – Uchytil, Fogel, Hagedorn, Niemann – Leutert.
Tor: 1:0 Grenz (72.).
Schiedsrichter: Martin Westendorf (Rostock).
Zuschauer: 99.


Von: Johannes Weber, Sportbuzzer
erstellt am 26.03.2018 um 17:43 in Kategorie: 1. Herren


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