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„Immer musste improvisiert werden“

Doberaner Fußballclub bekommt Vereinsheim / Bis September soll erster Teil stehen

Bad Doberan. Mit Sekt oder Kaffee in Pappbechern sowie Keksen ist der Spatenstich für das Vereinsheim des Doberaner Fußballclubs (DFC) auf dem Sportplatz am Busbahnhof gefeiert worden. Viel Tamtam hat es auch gar nicht bedurft. Die Freude, dass es hier endlich losgeht, war dem Vereinsvorsitzenden Andreas Jahncke und den
Anwesenden anzusehen. „Der Bau ist dringend notwendig“, sagt Andreas Jahncke. Zum Teil ziehen sich die Sportler derzeit draußen unterm Stehdach um. Grund: Die Sporthalle am Busbahnhof ist abgerissen. „Das Vereinsheim ist überlebensnotwendig für den Spiel- und Trainingsbetrieb“, macht Andreas Jahncke deutlich. 320 Mitglieder zählt der DFC, 13 Mannschaften sind im Spielbetrieb. Drei bis vier Stunden werde der Platz täglich
vom Verein genutzt. Bisher hatten die Sportler die Halle am Busbahnhof genutzt, konnten sich hier umziehen. Doch ein Vereinsraum fehlte, das Equipment ist in einem Container auf dem Sportplatz untergebracht. „Den müssen wir beheizen, weil die Bälle bei Minustemperaturen kaputt gehen“, erläutert der Vereinsvorsitzende.
Ein eigener Raum fehlte bisher. „Ein Vereinsleben, wie es andere kennen, war bisher nicht möglich“, sagt Jahncke und spricht damit Mannschaftstreffen oder -abende an. „Es musste immer improvisiert werden.“ In der neuen Halle findet der Verein keinen Platz mehr. Vereinsmitglieder helfen beim Bau 260 000 Euro kostet der erste Bauabschnitt für das Vereinsheim. 70 000 Euro schießt die Stadt zu, 70 000 Euro der Verein mit Eigenmitteln
und Eigenleistung. „Die Mitglieder werden beim Mauern helfen“, sagt Andreas Jahncke. Genug Fachleute in den Reihen des Vereins gebe es. In den nächsten Monaten bis September entstehen hier Kabinen, Sanitäranlagen, Lagerraum, Ballraum, Schiedsrichterkabine und Büro. Derzeit wird die Baustraße eingerichtet und der Bodenaustausch vorangetrieben. „Wir hoffen, dass wir vielleicht schon zum Saisonstart fertig sind.“ Bis dahin gibt es eine Übergangslösung: „Die Mannschaften ziehen sich in der Mehrzweckhalle um. Das ist schon sehr eng. Die Kindermannschaften ziehen sich unterm Schleppdach um.“ Es sei eine schwierige Übergangslösung. Das Testspiel an einem Mittwoch musste abgesagt werden, weil die Halle durch die Karnevalsveranstaltung besetzt ist. Für den zweiten Bauabschnitt sollen Fördermittel beantragt werden. „Wir haben die Hoffnung, damit im zweiten Quartal
2019 beginnen zu können.“ Dann sollen weitere Kabinen und ein Vereinsraum entstehen.

Langfristiger Pachtvertrag mit der Stadt

„Das in der alten Sporthalle war eine Notlösung. Waschräume und Umkleiden waren verschlissen“, sagt Bürgermeister Thorsten Semrau (parteilos) beim Spatenstich. „Jetzt bekommen die Sportler eine Heimstatt, in der sie sein können und es wird möglich sein, unter vernünftigen Bedingungen Sport zu machen.“ Die Investition in das Vereinsheim sei auch durch den langfristigen Pachtvertrag mit der Stadt möglich. „Wir wollen etwas
für die Jugend machen.“


Die Ostseesparkasse Rostock (Ospa) ist seit 2011 Sponsor des Doberaner FC. Für das Vereinsheim gibt die Ospa dem Verein zudem ein Darlehen. „Aufgrund der Entwicklung des Vereins und der sportlichen Erfolge unterstützen
wir gerne“, sagt Arne Schumann, Leiter der Ospa-Filiale Am Markt. „Die Zustände jetzt sind unhaltbar. Wir sind von dem Projekt selbst überzeugt und glauben, dass so etwas notwendig ist in Bad Doberan.“ Udo Zickert, Aufsichtsratsvorsitzender der Allgemeinen Wohnungsbaugenossenschaft (AWG), brachte zum Spatenstich eine Spendenbox mit, die von der AWG schon etwas gefüllt worden war. Die soll auch beim Budenzauber an diesem Wochenende aufgestellt werden, um das Vereinsheim zu finanzieren. In der Mehrzweckhalle finden in drei Tagen fünf Turniere mit 44 Mannschaften statt.









Von: Ostseezeitung, Anja Levien
erstellt am 25.01.2018 um 11:29 in Kategorie: Zum Verein


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